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APRScube von DL3DCW
Hallo,
 
ich habe den APRScube jetzt seit ca. 1 Monat als Tracker in Betrieb und bin mit dem APRScube sehr zufrieden.
Lediglich ein Problem habe ich mit dem Gerät. 
Nach Spannungswiederkehr startet der APRScube nicht jedes mal. 
Man sieht das die Displaybeleuchtung ein schaltet, dass Display bleibt aber schwarz und der APRScube arbeitet nicht. 
Nach Betätigung der Reset Taste startet der APRScube und arbeitet dann wie er soll.
 
Liegt dieses Verhalten an der in vorigen Beiträgen beschriebenen Problematik mit den SD Karten oder habe ich ein anderes Problem?
 
Grüße
Stefan
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Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Das Verhalten ist so nicht normal. Der APRScube muss bei Spannungswiederkehr immer starten. Bitte teste mal folgende zwei Dinge (unabhängig voneinander):

1. APRScube ohne Speicherkarte starten
2. Anderes USB-Netzteil verwenden

Damit kommen wir dem Fehler vielleicht auf die Spur ...

Schönen Gruß
Frank, DL3DCW
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Ohne SD Karte tritt das Problem deutlich häufiger auf.

Beim Hantieren mit der SD Karte im Auto habe ich diese unauffindbar verloren.

Ich werde jetzt mit einer neuen Karte weiter probieren.

Fürs Auto habe ich nur einen Adapter für den Zigarettenanzünder.
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Ok, wenn das Problem auch ohne SD-Karte auftritt kann es nicht an der Karte liegen.

Im Auto bitte mal folgendes testen: Zündung anlassen und nur den USB-Stecker am APRScube abziehen und nach ein paar Sekunden wieder einstecken. Startet er dann zuverlässig?
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Ok, der APRScube läuft jetzt mit einer Transcend SD Karte.

Ich habe das Abziehen und Stecken des USB Steckers im Auto und am Schreibtisch mit USB Netzteil getestet.
Es gibt weiter die Startprobleme. Tendenziell treten die Probleme häufiger auf.

Deutlicher Unterschied ist aber die Zeit bei den Startversuchen. Bei den jetzigen Versuchen stecke ich den Stecker, 
warte bis der APRScube gestartet ist, ziehe den Stecker und stecke ihn wieder nach ein Paar Sekunden.

Vorher, als die Probleme seltener auftraten, habe ich das Verhalten beim Autofahren beobachtet.
Da ist der APRScube ja lange Zeit an und dann wieder lange Zeit aus.
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Hallo Stefan, wenn weiterhin Startprobleme auftreten macht es vermutlich Sinn den Core zu tauschen. Ich sende Dir dazu eine PN. 73 Frank
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Hallo,

hab mir die Cube mit 18-dB-LoRa-Modul, GPS-Modul und Sensoren im Spätherbst gekauft und im Januar angefangen, damit zu experimentieren.
Vielen Dank für Deine einfachst zu nutzende Software.
Für mich haben sich da 3 Use-Cases herauskristallisiert, von denen ich verschiedene Kombinationen gleichzeitig nutzen möchte. Der flexible Wechsel bei Bedarf wäre für mich der Normalfall:

1) LoRa-Igate
2) Tracker für Outdooraktivitäten
3) Telemetriedaten quasi wie bei Wetterstation, sowohl über lokale Peer-Verteilung, als auch via APRS-IS. Telemetriedaten verteilen ist ja der ursprüngliche Zweck von LoRa, oder?

Nutzung im Auto ist für mich nicht relevant, da Einbau von AFu-Technik bei gemieteten/gesharten Autos nicht geht.

Tut alles wunderbar. Version 1.3 drauf gespielt - Konfiguration auf SD - klappte alles auf Anhieb.
Mit ner 433MHz-Antenne auf dem Fensterbrett-Blech (draußen) hat die Cube als IGate in 1,5-4 km innerhalb des schmalen Sektors mit wenig Hindernissen im Nahbereich auf einer stark befahrenen Straße vorbeifahrenden Stationen (die mit 20-30dB sendeten) "gehört". Aber viel war da nicht los.
Als Tracker war das GPS mit Tethering via lte im IGATE-Modus dann sehr genau. Unterwegs klappte es einmal, ein Datenpaket aus der fahrenden S-Bahn an ein IGate in 1-2 km Entfernung zu übertragen. Stromversorgung über USB von nem externen Powerpack im Rucksack.
Mechanisch muss man sich beim einschieben der SD-Karte etwas gewöhnen, dass man oberhalb des Metallsteges rein kommt und die Karte nicht ins Gerät fällt. Gewöhnt man sich dran. Mit der Wackligkeit der Stecker bin ich noch nicht so glücklich. Stationär hält das, aber im Rucksack ist das so ne Sache. Bei der 433MHz-Antenne waren zwei Kabelpeitschen dabei mit einen Winkel-Stecker für die Geräteseite (MPX?). Damit gehts so einigermaßen. Könnte man eventuell noch mit nem Gummi ums Gerät festhalten. Mit geraden Steckern (ähnlich wie der, der weiter oben abgebildet ist) rastet der zwar leicht ein, aber rutscht doch recht leicht wieder raus. Im Auto oder auf der Fensterbank ist das ok, aber im Rucksack unpraktisch. Und fürs Fahrrad habe ich noch keine Idee.


Da gleich mal die erste Frage zum Akku-Pack. Sind diese stapelbar bzw. wenn nein, was nimmt man dan unten als Abdeckung? Weil: bei Conrad steht extra eine Warnung, dass man nicht mehrere Akkus parallel getsapelt verwenden sollte. Fände ich aber äußerst praktisch, dass ich dann unterwegs 1,4 Ah verfügbar hätte und nicht umstöpseln müsste.

Nächste Frage: Habe bei Position einen sehr großen Wert (mehrere Tage) angegeben, aber die Positionsbake wird (ohne GPS-Modul) knapp alle 5 Stunden gesendet. Gibt es da einen Maximalwert für die Zeit zwischen zweit Positionsmeldungen als IGate? Oder eine Konvention? Die Telemetriedaten werden ja immer alle 15 Minuten ans APRS-IS gesendet.


Dann ist beim Experimentieren eine "Wünschdirwas"-Liste entstanden von Funktionalitäten, die die Nutzung IMHO praktischer machen würden:

1) Sourcecode (um z.B. eigene spezielle Sensoren nutzbar zu machen)

2) (Wie hier schon vorgeschlagen und wohl schon auf der Nice2have-Liste) Mehrere Profile, zwischen denen mit der rechten Taste zyklisch umgeschaltet werden könnte. Fände es optimal, wenn dann für jedes Profil angebbar wäre

a) auf dem Display über der Taste angezeigter Name,

b) WLAN (Wechsel Wlan geht aktuell nur mit Karten umstecken),

c) NODE/PEER/IGATE und auch Kombinationen NODE/IGATE und PEER/IGATE, letzteres wäre dann IMHO die "normale" APRS-Funktionalität, wo über Funk empfangene Pakete sowohl an "Nachbarn" als auch ans APRS-IS weiter gegeben werden. Ich finde es nachteilig, wenn man in Gegenden mit wenig anderen Stationen unterwegs ist, da zum IGate-Modus umschalten zu müssen aber dann von anderen Peers nicht "gesehen" zu werden.

d) alle weiteren Details der derzeitigen .ini-Datei.

3) GPS abschaltbar (über Profilwahl?) - wenn man es als IGate nutzen und die konfigurierte Position verwenden möchte. Mit GPS ist da die Drift verwirrend.

Als Outdoor-Tracker wird der in den Bergen bei SOTA interssant, da gibt es durchaus ein paar IGates, die bei guter Sicht auch mit 18dB erreichbar sein sollten (wegen dem 1W-Modul überlege ich noch). Deswegen ist die Frage wegen der Akkus für mich die wichtigste.
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Hallo Hagen,

vielen Dank für Deine Rückmeldung und Deine Anregungen. Vieles davon wurde ja bereits schon angesprochen und auch auf meiner "nice-to-have" Liste notiert.

Zum Akkumodul: Ich rate dringend davon ab mehrere Module parallel zu stapeln. Mit LiPo-Akkus ist nicht zu spaßen. Bei unterschiedlicher Spannungslage können möglichweise hohe Ausgleichsströme fließen.

Wie schon weiter oben angesprochen ist für das nächste Update ein "Eco-Modus" geplant. Damit erzielt man auch mit einem einzigen 700mAh-Akkumodul Laufzeiten von etwa 8-10h.

Schönen Gruß
Frank, DL3DCW
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(28.02.2022, 16:23)dh9zig schrieb: c) NODE/PEER/IGATE und auch Kombinationen NODE/IGATE und PEER/IGATE, letzteres wäre dann IMHO die "normale" APRS-Funktionalität, wo über Funk empfangene Pakete sowohl an "Nachbarn" als auch ans APRS-IS weiter gegeben werden. Ich finde es nachteilig, wenn man in Gegenden mit wenig anderen Stationen unterwegs ist, da zum IGate-Modus umschalten zu müssen aber dann von anderen Peers nicht "gesehen" zu werden.

Diese Funktion gibt es eigentlich schon. Sobald eine Internetverbindung besteht werden auch im Mode PEER alle empfangenen Pakete ins Internet weitergeleitet. Im Mode NODE macht das keinen Sinn da dort ja nur die Baken/Heartbeats der iGates empfangen werden. Und genau diese werden von den iGates ja schon selbst ins Internet gesendet.
[-] Folgendes 1 Mitglied gefällt DL3DCW's Beitrag:
  • dh9zig
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(28.02.2022, 16:23)dh9zig schrieb: Nächste Frage: Habe bei Position einen sehr großen Wert (mehrere Tage) angegeben, aber die Positionsbake wird (ohne GPS-Modul) knapp alle 5 Stunden gesendet. Gibt es da einen Maximalwert für die Zeit zwischen zweit Positionsmeldungen als IGate? 

Vermutlich wird da einfach der Timer für die Positionsbake überlaufen da ein so großer Sendeintervall ursprünglich nicht vorgesehen ist. Spätestens alle 60min sollte man eigentlich eine Bake senden da man bei vielen APRS-Anwendungen und auch Webdiensten wie APRS.fi nach dieser Zeit sonst einfach von der Karte verschwindet ...
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